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	<title>Vini e Gusto &#187; Gusto | Vini e Gusto</title>
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	<description>Wein, Wissen und Genuss</description>
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		<title>Wein und Dessert</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 19:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gusto]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Selbstversuch mit Anleitung! Jedes, auch noch so großartige Essen hat irgendwann ein Ende. Und dann gibt es in der Regel noch eine Süßspeise. Der Italiener ist da eigentlich sehr einfallsreich wenn es um mehr oder weniger kalorienreiche, süße Nachspeisen [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=416">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Selbstversuch mit Anleitung!</strong></p>
<p>Jedes, auch noch so großartige Essen hat irgendwann ein Ende. Und dann gibt es in der Regel noch eine Süßspeise. Der Italiener ist da eigentlich sehr einfallsreich wenn es um mehr oder weniger kalorienreiche, süße Nachspeisen geht.<span id="more-416"></span></p>
<p>Aber was tun, man möchte doch auch bei der Nachspeise nicht auf den geliebten Wein verzichten und auf Cola umsteigen. Und genau an diesem Punkt erinnern sich wohl die meisten jetzt an den bitteren und gar nicht so süßen Geschmack als man mal einen Löffel Tiramisu mit dem eben noch so leckeren und mindestens genauso trockenem Cabernet runtergespült hat.</p>
<p>Um jetzt nicht in lange Erklärungen abzuschweifen  und über verwirrte Geschmackspapillen zu diskutieren, die uns die gustatorische Wahrnehmung verhageln, halten wir einfach die folgende Regel fest:</p>
<p><strong>Der Wein sollte süßer sein, als das Dessert mit dem er serviert wird.</strong></p>
<p>Verstanden. Gut, ein Beispiel bitte. Das wurde natürlich auch wieder im Selbstversuch mutig erprobt. Backen wir uns zunächst einmal einen Kuchen, eine Torta della Nonna.</p>
<p>Einen Mürbteig bekommen wir noch hin, und rollen diesen zu zwei Scheiben von je ca. 26cm Durchmesser bei einer Dicke von etwas 3mm aus.  Den Rest rollen wir zu einer Teigrolle mit einer Länge von etwa Pi(e)*26cm (80cm).</p>
<p>Für die Füllung unserer Torta della Nonna kochen wir unter rühren etwa 350ml Milch, 4-5 Esslöffel Mehr mit dem Mark einer Vanilleschote auf. Das ganze bei kleiner Hitze für etwa 5m köcheln lassen. 4 Eigelb, 80g Zucker und den Abrieb einer unbehandelten Zitrone in einer Schüssel mischen. Die Mischung geben wir unter ständigem Rühren in die heiße Milchmischung und bringen es fast zum Kochen. Dann ziehen wir den Topf vom Feuer und rühren noch etwa 2 Minuten weiter. Durch ein Sieb in eine Schüssel gestrichen kann die Creme auskühlen.</p>
<p>Den Teigboden auf ein Backblech geben oder in eine Tortenform legen. Eingestochen mit einer Gabel wird verhindert, dass sich der Teig beim Backen wölbt. Mit der Teigrolle einen Rand formen. Die Creme in die Torta gießen und mit dem Deckel verschließen. Den Deckel mit Eiweiß bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen und andrücken.</p>
<p>Dann noch den Deckel einstechen, damit sich auch hier nichts aufbläht, und für etwa 40 Minuten im, auf 180°C vorgeheizten Backofen, backen.</p>
<p>Während unsere Torta della Nonna nun abkühlt nutzen wir die Zeit für den Gang in den Keller und holen uns einen Malvasia dolce, vorzugsweise von der Tenuta La Piccola aus Montecchi Emila. Dieser weiße Süßwein bietet geschmackliche Anklänge an Aprikosen und Zitrusfrüchte. Eine überzeugende, aber nicht absolut dominierende Süße rundet den Geschmack ab.</p>
<p>Die Kombination aus der leichten Zitrusnote der Torta della Nonna mit dem süßen Malvasia passt hier perfekt zusammen. Und keine Spur vom gefürchteten bitteren Geschmack.</p>
<p>Übrigens ist die Torta della Nonna sozusagen eine Oma im Schafspelz. Denn anders als der Name vermuten lässt ist die Torta della Nonna nicht von eine netten italienischen Nonna erfunden worden, sondern wurde vom italienischen Koch Guido Samorini kreiert.</p>
<div id="attachment_418" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Torta_della_Nonna.jpg"><img class="size-medium wp-image-418" alt="Torta della Nonna" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Torta_della_Nonna-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Torta della Nonna</p></div>
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		<title>Wein und Fast Food</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 16:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gusto]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier trinken oder mitnehmen? Wer kennt das nicht: Am Freitagabend ist es im Büro mal wieder später geworden und dann haben alle Supermärkte schon geschlossen. Dabei wollte man sich doch etwas leckeres kochen und dazu mit einen schönen Wein das [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=303">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier trinken oder mitnehmen?</p>
<p>Wer kennt das nicht: Am Freitagabend ist es im Büro mal wieder später geworden und dann haben alle Supermärkte schon geschlossen. Dabei wollte man sich doch etwas leckeres kochen und dazu mit einen schönen Wein das Wochenende kulinarisch einläuten. Also was tun. Auf zum Schachtelwirt… zum König… zum Colonel?!?</p>
<p>Dann sitzt man mit seiner Beute aus dem Drive-in zuhause und stellt sich natürlich die Frage der Fragen. Welchen Wein soll ich zu meinem Burger aus dem Keller holen? Wir haben den Selbsttest gewagt und beantworten diese Frage.</p>
<p>Als kulinarische Basis haben wir uns für den Doppel-Whopper von Burger King entschieden.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/FastFood_und_Wein.jpg"><img class="size-medium wp-image-306 aligncenter" alt="FastFood_und_Wein" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/FastFood_und_Wein-300x209.jpg" width="300" height="209" /></a><br />
Erstmal zu den Fakten. Wir sehen uns hier mit 222g auf offener Flamme gegrillten  Rindfleisch, Tomaten, Salat, Zwiebeln, Gurken, Mayonnaise und Ketchup, gebannt in einem getoastetem Weizenbrötchen konfrontiert. Auf Wunsch lässt sich das „Mordsding“ noch mit Käse und gegrilltem Speck individualisieren. Dazu noch eine Portion Pommes Frites und fertig ist die Hauptmahlzeit… mit über 1000kcal. Aber das soll erstmal nicht abschrecken, weil ja Salat dabei ist.</p>
<p>Geschmacklich gesehen bewegen wir uns hier auf interessantem Gebiet. Wir haben salziges, fettiges, saures, etwas süßes vom Brötchen und vom Ketchup der eigentlich alle Aromen in sich vereint. Dazu gesellt sich ein Grillgeschmack und bei manchem Bissen meldet sich auch mal ein Stück Tomate.</p>
<p>So, nun an die schwierige Aufgabe, welchen Wein wir dazu nehmen. Das einfache Regelwerk besagt doch, den Wein der zum Kochen verwendet wurde, der wird auch zum Essen passen. Nun wissen wir leider nicht welcher Rotwein in den dunklen Ecken der Systemgastronomie verwendet oder vielleicht gar getrunken wird.</p>
<p>Zu den doch eher dominanten Aromen des Burgers empfiehlt sich ein eher einfacher Rotwein, der nicht durch viele komplexe Aromen zu einem Geschmackschaos führt.</p>
<p>Ein italienischer Bardolino oder ein junger Merlot kamen nach Durchsicht des Kellers in Betracht. Wir haben uns für einen Bio-Bardolino aus der Cantina di Custoza entschieden. Dieser Wein präsentiert sich fruchtig und intensiv. Obwohl nur im Stahltank ausgebaut, ist er doch ausgewogen und von samtiger Struktur, die auch dem Salzigem der Pommes Frites widerstehen kann.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore.jpg"><img class="size-medium wp-image-305 aligncenter" alt="Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore-156x300.jpg" width="156" height="300" /></a></p>
<p>Ein junger und nicht allzu fassbetont ausgebauter amerikanischer Zinfandel würde hier ebenfalls gute Dienste tun.</p>
<p>Der militante Connaisseur mag andere Ansichten zu Burgern und Wein vertreten, aber uns hat’s geschmeckt. Und ist das nicht das wichtigste bei Vini e Gusto?</p>
<p>Und wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem werden wir demnächst erklären wie man einen leckeren Burger auch selber machen kann. Und natürlich welcher Wein dazu passt.</p>
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