<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vini e Gusto &#187; Bardolino | Vini e Gusto</title>
	<atom:link href="http://www.viniegusto.de/?feed=rss2&#038;tag=bardolino" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.viniegusto.de</link>
	<description>Wein, Wissen und Genuss</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Dec 2013 10:18:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Hoch die Tassen!</title>
		<link>http://www.viniegusto.de/?p=485</link>
		<comments>http://www.viniegusto.de/?p=485#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2013 11:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Bardolino]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<category><![CDATA[Weinprobe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.viniegusto.de/?p=485</guid>
		<description><![CDATA[Die erste Vini e Gusto Sommerweinprobe! Nun ist es rum. Beziehungsweise alles leer. Die Flaschen der ersten Vini e Gusto Sommerweinprobe. Bei Temperaturen bis knapp an die 40°C haben wir uns von Vini e Gusto uns in die Küche und [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=485">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die erste Vini e Gusto Sommerweinprobe!</strong></p>
<p>Nun ist es rum. Beziehungsweise alles leer. Die Flaschen der ersten Vini e Gusto Sommerweinprobe. <span id="more-485"></span><br />
Bei Temperaturen bis knapp an die 40°C haben wir uns von Vini e Gusto uns in die Küche und in den Garten gestellt und die erste Sommerweinprobe von Vini e Gusto vorbereitet. Knapp 15 Leute sind unserem Aufruf gefolgt und haben am Abend bei deutlich gefälligeren Temperaturen insgesamt 14 sommerliche Weine verkostet. </p>
<p>Eröffnet wurde der Abend mit einem Prosecco von Bonazzi gefolgt von drei sommerlich leichten Weißweinen. Die Runde der Roten wurde mit einem Chiaretto von Marsadri eröffnet. Ein für den Sommer sehr gefälliger  Rosé mit viel Frucht. </p>
<p>Bei den Rotweinen stand zuerst unsere Lambrusco-Favoriten, Scagarün von der Cantina Lebovitz auf der Liste. Wer sich jetzt an unser stetigen Apell für guten Lambrusco erinnert fühlt, liegt hier genau richtig. Ein fruchtiger-frischer Lambrusco aus Mantova. 7 Rotweine von Marsadri, Raval, Cantina Custoza, Le Tende und Bonazzi ließen gerade bei den Bardolinos des Abends keine Wünsche offen. Frisch gebackenes Pizzabrot mit Rosmarin und einige Käsespezialitäten waren zu den Rotweinen ein beliebter Snack.</p>
<p>Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Moscato von Pigno. Dazu fand unsere selbstgemachte klassische Spezialität aus Mantova „Torta Mantovano Sbrisolana“, ein bröseliger Kuchen aus Mandeln und Maismehl, reißenden Absatz. Das Rezept kommt, auf wiederholte Nachfrage, demnächst.</p>
<p>Wir haben uns gefreut euch unsere beliebtesten Sommerweine vorzustellen und hoffen ihr hattet beim Probieren auch so viel Spaß wie wir. </p>
<p>PS. Unsere Sommerweine lassen sich auch im Winter trinken… Ehrenwort, wir haben’s probiert. </p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Flyer_Sommerweinprobe.pdf" target="_blank">Hier geht&#8217;s zum Flyer mit allen verkosteten Weinen!</a></p>
<div id="attachment_483" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Sommerweine.jpg"><img src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Sommerweine-1024x599.jpg" alt="Die Weine der Vini e Gusto Sommerweinprobe" width="600" height="350" class="size-large wp-image-483" /></a><p class="wp-caption-text">Die Weine der Vini e Gusto Sommerweinprobe</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.viniegusto.de/?feed=rss2&#038;p=485</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bardolino-Wein</title>
		<link>http://www.viniegusto.de/?p=470</link>
		<comments>http://www.viniegusto.de/?p=470#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 14:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bardolino]]></category>
		<category><![CDATA[Chiaretto]]></category>
		<category><![CDATA[Garda]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Superiore]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.viniegusto.de/?p=470</guid>
		<description><![CDATA[Guter Wein abseits des Tourismus? Als Cola-Wein bezeichnet der geneigte Snob ganz gerne mal solche Tropfen, die auf einen simplen Massengeschmack ausgerichtet sind. Auch der Bardolino-Wein hat sich diesen Namen leider schon das eine oder andere Mal verdient. Wer kennt [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=470">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Guter Wein abseits des Tourismus?<br />
</strong></span></p>
<p>Als <em>Cola-Wein</em> bezeichnet der geneigte Snob ganz gerne mal solche Tropfen, die auf einen simplen Massengeschmack ausgerichtet sind. Auch der <em>Bardolino</em>-Wein hat sich diesen Namen leider schon das eine oder andere Mal verdient.</p>
<p><span id="more-470"></span></p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1324.jpg"><img class="size-medium wp-image-471 aligncenter" alt="IMG_1324" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1324-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Wer kennt die Flaschen aus Lebensmitteldiscountern und Supermärkten schließlich nicht, die für oft weit unter zwei Euro versprechen, das Gardasee-Urlaub-Gefühl nach Deutschland zu transportieren? Solche wässrigen Offenbarungen des fehlenden Geschmacks sind dann leider genauso wie das industrielle Ausmaß der Bardolino-Produktion daran schuld, dass der Ruf des Weines sowohl in Deutschland als auch in Italien ziemlich weit unten ist. Man könnte so etwas immerhin noch in die Brause kippen und dann so etwas wie <em>Cherry Coke</em> mit Alkohol erhalten – wir konzentrieren uns aber lieber auf Weine, die es wert sind, genossen zu werden.</p>
<p>Genau solche gibt es nämlich auch im Weinsee des Bardolino-Gebiets einige, unter anderem eben aus dem Örtchen Colà. Gerade im Sommer kann ein leichter, fruchtiger Rotwein (<a href="http://www.viniegusto.de/?p=446">am besten leicht gekühlt</a>) doch so mancher Limonade und so manchem kompliziertem Wuchtwein das Wasser reichen.</p>
<div id="attachment_472" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1326.jpg"><img class="size-medium wp-image-472 " alt="IMG_1326" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1326-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Sommer in Bardolino!</p></div>
<p>Dass am Ufer des Gardasees eher zum<em> Aperol Spritz</em> gegriffen wird als zum Bardolino Rosé ist schade, trotzdem ist das Gebiet im Südosten des Sees aber von der Nähe zum Wasser geprägt. Die Landschaft gilt genau genommen sogar als Ebene mit teilweise sehr fruchtbaren Böden; größere Hügel findet man hier anders als zum Beispiel im angrenzenden <a href="http://www.viniegusto.de/?p=106 ">Valpolicella </a>eher selten. Umso mehr muss der ambitionierte Winzer auf gute Arbeit und Einschränkung des sonst überwuchernden Ertrags achten.</p>
<div id="attachment_475" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6936_bearbeitet.jpg"><img class="size-medium wp-image-475 " alt="IMG_6936_bearbeitet" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6936_bearbeitet-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Weinberg bei Colà</p></div>
<p>Geographisch ist das Bardolino recht großzügig definiert und reicht von Caprino Veronese bis nach Villafranca und von Valeggio sul Mincio bis nach Garda. Das Classico-Gebiet umschließt die Gemeinden in Seenähe wie Lazise, Colà und eben Bardolino selbst. Eine Einteilung in drei Zonen wird zwar von einigen Herstellern gefordert, stößt bei den Gesetzgebern noch nicht auf Gegenliebe. Dabei unterscheiden sich ein Bardolino von den Hügeln von Lazise und einer von den Feldern Sommacampagnas durchaus, und seit der <em>Bardolino Superiore</em> die höchste Qualitätsstufe DOCG tragen darf, nützt es nichts, beide Weine als austauschbar anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man nun von Bardolinowein spricht, meint man generell Rot- und Roséwein. Guten Weißwein gibt es dort und in nächster Nähe allerdings reichlich – nur eben unter anderen Namen wie <em>Bianco di Custoza</em>, <em>Lugana</em> oder <em>Soave</em>.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6940_bearbeitet.jpg"><img class="size-medium wp-image-476 aligncenter" alt="IMG_6940_bearbeitet" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6940_bearbeitet-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Der gefällige Roséwein der Gegend nennt sich hier wie auch anderorts in Italien <em>Chiaretto</em> und wird so wie der „normale“ Bardolino und der Superiore aus der Traubenmischung aus <em>Corvina</em>, <em>Rondinella</em> und <em>Molinara</em> gekeltert. Der Chiaretto erhält durch die kurze Gärung idealerweise die ganze Fruchtigkeit und belebende Säure seines roten Bruders, ohne aber die Tannine mitzunehmen. Ein kühler oder warum nicht gleich kalter Chiaretto ist der stereotypische „Terrasenwein“ für laue Sommerabende; kernigere Examplare können aber auch mit so manchem Essen von Salaten (sonst schwierig mit Wein zu kombinieren) über Fisch bis zu Grillgut harmonieren.</p>
<p>Der rote Bardolino an sich, gleich ob <em>Classico</em> oder nicht, hat vielleicht den meisten Schaden genommen durch den Schindluder mit dem Namen Bardolino. Dabei kann ein guter Vertreter für wenig Geld viel Spaß im Glas bieten mit seinen frischen Kirschnoten und dem blumigen Aroma bei eher leichtem Körper und Alkoholgehalt – absolut sommertauglich!</p>
<p>Wer’s kräftiger mag, kann zum <em>Superiore</em> greifen, der mindestens ein Prozent mehr Alkohol hat und im Gegensatz zu der regulären Variante auch manchmal Fassausbau erfährt. Das Resultat ist ein reiferer Wein, der Frucht und Körper kombinieren kann.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1327.jpg"><img class="size-medium wp-image-473 aligncenter" alt="IMG_1327" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1327-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>So manchem Burgundertrinker möchte man ganz gerne mal blind einen guten Bardolino unterschmuggeln, um dann sein Gesicht zu sehen, wenn man den Preis verkündet. Zumindest in einem Punkt hat das Bardolino auch einen echten Bezug zum Burgund: So entwarf man vor einiger Zeit den <em>Bardolino Novello</em> als Gegenstück zum gleich kurz nach der Ernte erscheinenden Beaujolais Noveau. Wirklich durchsetzen konnte er sich jedoch nie. Macht nichts, normaler Bardolino schmeckt auch jung und muss nicht lagern (nur Superiore könnte es überhaupt ohne etwas zu verlieren).</p>
<div id="attachment_477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/JD600017.jpg"><img class="size-medium wp-image-477" alt="JD600017" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/JD600017-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Seeblick leider nicht zubuchbar</p></div>
<p>Nachdem wir nun aber so oft den „guten Bardolino“ erwähnt haben, fragt man sich vielleicht beim nächsten Weineinkauf, welcher denn ein solcher sein könnte? Probieren geht über studieren, und das Sparschwein muss man für Bardolino schon nicht schlachten, aber konkrete Tipps haben wir auch parat. Einige der größeren Produzenten wie <em>Guerrieri-Rizzardi</em> werden von anderen Seiten gern empfohlen, wir hätten noch ein Paar Geheimtipps zur Ergänzung: <em>Raval</em> in Bardolino produziert zum Beispiel außerordentlich gefällige Weine. Die <em>Cantina di Custoza</em> mag zwar Mitschuld am „Weinsee“ dank Massenproduktion tragen, rehabilitiert sich aber mit feinen Weinen, auch aus biologischem Anbau. Und im Süden erzeugt <em>Corte Gardoni</em> durch penible Weinbergarbeit und große Sorgfalt elegante Tropfen mit frischer Säure.</p>
<p>Da kann dem nächsten Grillabend also nichts mehr im Weg stehen. Außer dem Wetter, und da können wir leider nichts empfehlen (<em>Heizpilze? Regenschirme? Ventilatoren?</em>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.viniegusto.de/?feed=rss2&#038;p=470</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es wird Sommer &#8211; Stell schon mal den Rotwein kalt!?!</title>
		<link>http://www.viniegusto.de/?p=446</link>
		<comments>http://www.viniegusto.de/?p=446#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 18:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bardolino]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.viniegusto.de/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Ein heißes Thema, eiskalt abgerechnet. Ok, zugegeben Sommer ist es noch nicht wirklich. Nicht überall und nicht immer. Aber wir dürfen uns ja wenigstens drauf freuen und schon einmal die Sommerthemen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Keller holen. [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=446">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein heißes Thema, eiskalt abgerechnet.</p>
<p>Ok, zugegeben Sommer ist es noch nicht wirklich. Nicht überall und nicht immer. Aber wir dürfen uns ja wenigstens drauf freuen und schon einmal die Sommerthemen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Keller holen.</p>
<p>Damit wären wir dann auch schon beim Thema. Unser Wein aus dem Keller hat im Idealfall meist eine Temperatur von 15-18°, hängt vom Keller ab. Diese Temperatur ist für die Vielzahl der Rotweine in Ordnung. Klar, diese Vorgabe kennt jeder, den Rotwein trinkt man bei Zimmertemperatur. Diese Aussage wird jedem der sich eine Flasche Rotwein kauft gleich mitgeliefert. Je nach Verkäufer wird diese These dann auch mehr oder weniger militant vertreten.</p>
<p>Doch es geht auch anders! So erinnert sich jetzt der geneigte Italienurlauber bestimmt an den Hauswein, alla spina, in seinem Lieblingsrestaurant in Italien. Der nämlich, wird zumeist in gekühlter Form auf die Tische unserer Urlauber gestellt. Und das ist auch gut so. Denn hier handelt es sich in der Regel um junge Rotweine, mit einem nicht so hohen Alkoholgehalt und vielen fruchtig-frischen Aromen. Jetzt wird unser Urlauber sich auch noch daran erinnern wie gut dieser Wein zu Pizza und Pasta gepasst hat und wie schnell mehrere „Mezzo Litro“ gelehrt waren. Das zeigt dann auch, es handelt sich hier auch um ein Getränk gegen den Durst und nicht um einen großen Roten über den dann gerne auch viel philosophiert werden kann.<br />
Das zeigt sich dann auch anhand der Tatsache, dass der Wein dann gerne in kleinen Wassergläsern oder gar in Degustationsgläsern gereicht wird und nicht in den hier in Restaurants üblichen ausladenden Bordeaux-Kelchen.<br />
Das junger Rotwein in Italien gekühlt genossen wird ist gar nicht so ungewöhnlich. Zwar trinkt auch der Italiener zu Pizza gerne mal ein Bier, aber ein Gläschen gekühlten Rotwein am späten Nachmittag wird er dann doch sicher nicht ablehnen und auch an fast jeder Ecke bekommen.</p>
<p>Das ein gekühlter Roter natürlich nicht die komplexen Aromen haben sollte und auch nicht hat ist selbstverständlich. Hier sind eher die leichten, fruchtigen Aromen gefragt. Die Komplexität eines wuchtigen Rotweins mit hohem Alkoholgehalt wird durch das Kühlen nur zerstört. Diese Weine kommen erst bei der bekannten Zimmertemperatur richtig zur Geltung. Warum und was überhaupt Zimmertemperatur bedeutet wollen wir zu einem anderen Zeitpunkt klären. Stellen Sie sich für dieses Experiment schon mal einen 2002er Old Vine Zinfandel mit 16% Alkohol kalt…</p>
<p>Also wenn Sie zum Anfang dieses Artikels sich schon mal Ihren jungen Bardolino oder Merlot in den Kühlschrank gestellt haben, sind Sie Ihrer neuen, kalten Leidenschaft schon einen Schritt näher gekommen. Und wenn nicht, dann jetzt aber schnell, denn der Sommer kommt bestimmt… Hoffentlich. Ansonsten Heizung aufgedreht und der gekühlte Wein schmeckt auch.</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rotwein_kalt.jpg"><img class="size-large wp-image-449" alt="Rotwein - kalt gemacht..." src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rotwein_kalt-1024x780.jpg" width="600" height="457" /></a><p class="wp-caption-text">Rotwein &#8211; kalt gemacht&#8230; Aber bitte nur im Kühlschrank&#8230;</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.viniegusto.de/?feed=rss2&#038;p=446</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Valpolicella</title>
		<link>http://www.viniegusto.de/?p=106</link>
		<comments>http://www.viniegusto.de/?p=106#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 19:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Amarone]]></category>
		<category><![CDATA[Bardolino]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Recioto]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Valpolicella]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.viniegusto.de/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[Die Region und ihre Weinberge. Für viele Italienfreunde dürfte der Brennerpass eine fast schon mythische Bedeutung haben. Wenn man nicht gerade nur nach Südtirol fährt, führt an der Region Valpolicella auch kaum ein Weg vorbei – bildlich gesprochen, denn es [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=106">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Region und ihre Weinberge.</p>
<p>Für viele Italienfreunde dürfte der Brennerpass eine fast schon mythische Bedeutung haben. Wenn man nicht gerade nur nach Südtirol fährt, führt an der Region <i>Valpolicella</i> auch kaum ein Weg vorbei – bildlich gesprochen, denn es liegt nur wenige Kilometer nördlich von Verona direkt im Autobahnbogen.</p>
<p>So wird das Valpolicella geographisch von seiner Lage zwischen den Lessiner Bergen im Norden, dem Gardaseeufer im Westen und der Etschebene mit Verona im Süden grob definiert. Unterschieden wird dann noch zwischen dem historischen Kern der Gegend, der <i>Classico</i>-Zone, und dem erweiterten Gebiet, das im Osten an den Ort Soave grenzt. Den östlichen Teil teilen sich zugleich viel neutraler Valpolicellawein und einige der elitärsten Produzenten wie <i>Dal Forno</i>.</p>
<p class="size-thumbnail wp-image-111">Die <i>Classico</i>-Region, die wir schon öfter besuchten, besteht aus markanten Hügelketten und den Gemeinden dazwischen: Fumane, Marano und Negrar.</p>
<div id="attachment_113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 363px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Valpolicella_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-113" alt="Die Weinberge im Valpolicella" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Valpolicella_1-300x224.jpg" width="353" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Die Weinberge im Valpolicella</p></div>
<p>Anders als die Touristenmagneten Gardasee und Verona ist das Valpolicella noch angenehm ländlich. Die Landschaft ist dominiert von Weinbergen, Kirschbäumen und Olivenhainen. Gerade im Frühjahr strotzt die Gegend nur so von Grün und Blühen.</p>
<p>Das moderate Klima ist weitaus weniger feucht als am wenige Kilometer entfernten See und trägt seinen Teil zur Attraktivität des Valpolicella bei. Noch attraktiver sind für uns aber seine Weine.</p>
<p>Die meisten Weinberge der Region weisen noch die traditionelle Reberziehung des Trentiner Bogen auf, der einem aus Südtirol bekannt sein dürfte. Hier teilt sich der Weinstock nach ungefähr zwei Metern Höhe in eine Y-Form auf. Da diese Anbaumethode aber erfordert, dass man beim Laubschnitt immer bei der Sache ist und sie mitunter zu hohen Ertrag liefert, wechseln viele Winzer nach und nach zu der <i>Guyot</i>-Methode, wie sie auch in Deutschland vorkommt.</p>
<div id="attachment_112" class="wp-caption aligncenter" style="width: 341px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Rebe_Valpolicella.jpg"><img class="size-medium wp-image-112" alt="Reben im Valpolicella" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Rebe_Valpolicella-300x225.jpg" width="331" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Reben im Valpolicella</p></div>
<p>Die Rebsorten im Valpolicella sind ebenso typisch wie traditionell. Außerhalb der Region findet man sie noch im <i>Bardolino</i>, sonst aber kaum irgendwo. Die berühmten Roten, vom bescheidenen Tafelwein bis hin zum prestigeträchtigen <i>Amarone</i> oder <i>Recioto</i> werden generell alle aus dem selben Sortenspiegel gekeltert. Darunter ist die <i>Corvina</i> die, die den Löwenanteil stellt und die typischen Kirscharomen liefert. Zusammen mit ihrem größeren Klon <i>Corvinone</i> muss diese Sorte 70% in DOC-Weinen ausmachen. Eine Reihe weiterer Reben komplettiert das Bild: <i>Molinara</i>, <i>Rondinella</i>, <i>Croatina</i>, <i>Oselata</i> sind Namen, die man außerhalb der Region nur selten antrifft; und auch hier nehmen sie nur unterstützende Rollen ein.</p>
<p>Aber auch internationale Rebsorten haben ihren Weg ins Valpolicella gefunden, vor allem die üblichen Verdächtigen <i>Cabernet</i> <i>Sauvignon</i> und <i>Merlot</i>. Am erfolgsversprechendsten sind diese vielleicht in solchen manchmal noch experimentellen Weinen, die die einheimischen mit den französischen Sorten kombinieren und mit <i>IGT</i> designiert sind.</p>
<p>Weiße Trauben gibt es natürlich auch, doch kann man es sich leisten, diese erst am Schluss zu erwähnen. Verglichen mit der Bedeutung, die der Rotwein der Gegend spielt, tritt ihre Bedeutung etwas in den Hintergrund. Mitunter findet man die italienischen Allrounder <i>Garganega</i> und <i>Trebbiano</i> in Tafelweinen; öfters aber werden sie zu einem Süßwein verarbeitet, der dann das weiße Pendant zum roten Recioto darstellt – aber dazu mehr im zweiten Artikel: <a href="http://www.viniegusto.de/?p=434"><i><span style="text-decoration: underline;">Das Valpolicella – Die Weine</span></i>.</a></p>
<div id="attachment_111" class="wp-caption aligncenter" style="width: 369px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Valpolicella_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-111  " alt="Ein Blick über das Valpolicella" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Valpolicella_2-300x224.jpg" width="359" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Blick über das Valpolicella</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.viniegusto.de/?feed=rss2&#038;p=106</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
