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	<title>Vini e Gusto &#187; Wein | Vini e Gusto</title>
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	<description>Wein, Wissen und Genuss</description>
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		<title>Burger, medium-rare!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 01:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die absolute Burger-Versuchung! Wenn man hier in den USA von Burgern spricht, dann meint man im allgemeinen nicht die genormten Standardverbrechen, die aus den meisten Fast-Food-Ketten kommen, sondern es kann auch von den etwas spezielleren Burgern die Rede sein. Gerne [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=524">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die absolute Burger-Versuchung!</strong></p>
<p>Wenn man hier in den USA von Burgern spricht, dann meint man im allgemeinen nicht die genormten Standardverbrechen, die aus den meisten Fast-Food-Ketten kommen, sondern es kann auch von den etwas spezielleren Burgern die Rede sein. Gerne wird dann auch am Abend die Coca-Cola mit einem Rotwein substituiert.<br />
Normalerweise wird einem hier immer die Frage gestellt, wie man seinen Burger haben möchte. Medium, Medium-Rare oder durch. In Deutschland würde die Antwort auf diese Frage zeigen, wieviel gesundheitliches Risiko man mit seinem TK-Patty eingehen möchte&#8230;</p>
<p>Bei unserem gestrigen Abenteuer gab es dann etwas ganz besonderes&#8230; Neben einer Flasche 2010er Zinfandel vom Alexander Valley Weingut aus Kalifornien, die den bezeichnenden Namen &#8220;Temptations&#8221; trug, haben wir uns auch einer besonderen Versuchung hingegeben. Der Burger &#8220;The Gander&#8221;, zu deutsch der Gänserich, lässt hier schon mal vermuten in welche Richtung es geht. Ein medium-rare gebratener Burger mit einer ehrlichen Scheibe Foie-Gras.<br />
Die Kombination aus zartem Fleisch und der fettigen, kräftigen Foie-Gras, zusammen mit einer Aioli-Sauce&#8230; perfekt&#8230; Politisch nicht ganz das korrekteste Essen, aber sehr, sehr gut!<br />
Und wer jetzt vermuten mag, das es sich hier um eine hochpreisige Angelegenheit handelt, dem sei der Preis von $22 verraten.</p>
<div id="attachment_527" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image1.jpg"><img class="size-medium wp-image-527" alt="&quot;The Gander&quot;, eine Burger-Versuchung mit Foie-Gras" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image1-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;The Gander&#8221;, eine Burger-Versuchung mit Foie-Gras</p></div>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image2.jpg"><img class="size-medium wp-image-528 aligncenter" alt="Zinfandel &quot;Temptations&quot;" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image2-166x300.jpg" width="166" height="300" /></a></p>
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		<title>Italiens Weinregionen &#8211; Teil 3</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 12:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Sardinien! Im aktuellen Teil unserer Reise zu den Weinregionen Italiens begeben wir uns heute auf die Insel Sardinien. Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer zählt zu den autonomen Regionen Italiens und hat eine lange Tradition im Anbau von Wein. Dabei wurde [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=504">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sardinien!</strong></p>
<p>Im aktuellen Teil unserer Reise zu den Weinregionen Italiens begeben wir uns heute auf die Insel Sardinien. <span id="more-504"></span><br />
Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer zählt zu den autonomen Regionen Italiens und hat eine lange Tradition im Anbau von Wein. Dabei wurde die Insel im Laufe der Jahrhunderte von vielen verschiedenen Kulturen beeinflusst. Daher ist der spanische Einfluss im Weinbau heute noch unübersehbar. Die häufigste Rebsorte, Cannonau entspricht dem spanischen Garnacha. Der typische Cannonau bringt körper- und alkoholreiche Weine hervor.</p>
<div id="attachment_502" class="wp-caption aligncenter" style="width: 126px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Filieri_Cannonau_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-502" alt="Cannonau di Sardegna" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Filieri_Cannonau_klein-116x300.jpg" width="116" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cannonau di Sardegna</p></div>
<p>Im Norden der Insel wir der Vermentino di Gallura kultiviert. Ein fruchtiger Weisswein, der hervorragend zu der auf der Insel vorherrschenden Fischküche passt.</p>
<p>Neben den Weinen bietet Sardinien dem Connaisseur noch weitere interessante Spezialitäten. Neben dem hierzulande hinreichend bekannten Pecorino sardo, einem würzigen Käse aus Schafsmilch gibt es auch den auch für fortgeschrittene Genießer herausfordernden Casu marzu. Ein Pecorino sardo bei dessen Herstellung Fliegenlarven den Käse durch ihre Verdauung in eine cremigere Konsistenz umwandeln. Zu dieser Spezialität passt am besten ein Cannonau di Sardegna. In Zeiten der EU-Verordnungen ist fraglich ob die Herstellung in dieser Art nicht illegal ist?</p>
<p>Eine weitere Spezialität der Insel ist Bottarga die muggine. Dies ist getrockneter Rogen der Meeräsche. Auch als „sardischer Kaviar“ bekannt. Der Geschmack dieser Spezialität ist würzig und rauchig und erinnert an frischen Fisch. Gegessen wird die Bottarga in dünne Scheiben geschnitten mit Olivenöl und Zitrone. Ein weiteres klassisches Rezept ist Pasta con la bottarga di muggine. Die frische Pasta wird in einer Sauce aus Kirschtomaten, Pepperoncini und Olivenöl geschwenkt und dann wird Bottarga darüber gehobelt. Auch dazu passt der Cannonau di Sardegna hevorragend.</p>
<div id="attachment_498" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Bottarga_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-498" alt="Bottarga, gerieben oder gehobelt..." src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Bottarga_1-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bottarga, gerieben oder gehobelt&#8230;</p></div>
<div id="attachment_497" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Spaghetti_Bottarga_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-497" alt="Spaghetti con la bottarga" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Spaghetti_Bottarga_1-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Spaghetti con la bottarga</p></div>
<p>Vielleicht ist Sardinien nicht immer die Unkomplizierteste Insel wenn es ums Essen geht, aber darum geht es ja. Auch mal den eigenen Horizont erweitern und neues probieren. Dabei hat Sardinien sicherlich seinen „Fußabdruck“ auf den Speisekarten der Italiener hinterlassen.</p>
<p>Uns hat&#8217;s geschmeckt!</p>
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		<title>Hoch die Tassen!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Aug 2013 11:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erste Vini e Gusto Sommerweinprobe! Nun ist es rum. Beziehungsweise alles leer. Die Flaschen der ersten Vini e Gusto Sommerweinprobe. Bei Temperaturen bis knapp an die 40°C haben wir uns von Vini e Gusto uns in die Küche und [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=485">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die erste Vini e Gusto Sommerweinprobe!</strong></p>
<p>Nun ist es rum. Beziehungsweise alles leer. Die Flaschen der ersten Vini e Gusto Sommerweinprobe. <span id="more-485"></span><br />
Bei Temperaturen bis knapp an die 40°C haben wir uns von Vini e Gusto uns in die Küche und in den Garten gestellt und die erste Sommerweinprobe von Vini e Gusto vorbereitet. Knapp 15 Leute sind unserem Aufruf gefolgt und haben am Abend bei deutlich gefälligeren Temperaturen insgesamt 14 sommerliche Weine verkostet. </p>
<p>Eröffnet wurde der Abend mit einem Prosecco von Bonazzi gefolgt von drei sommerlich leichten Weißweinen. Die Runde der Roten wurde mit einem Chiaretto von Marsadri eröffnet. Ein für den Sommer sehr gefälliger  Rosé mit viel Frucht. </p>
<p>Bei den Rotweinen stand zuerst unsere Lambrusco-Favoriten, Scagarün von der Cantina Lebovitz auf der Liste. Wer sich jetzt an unser stetigen Apell für guten Lambrusco erinnert fühlt, liegt hier genau richtig. Ein fruchtiger-frischer Lambrusco aus Mantova. 7 Rotweine von Marsadri, Raval, Cantina Custoza, Le Tende und Bonazzi ließen gerade bei den Bardolinos des Abends keine Wünsche offen. Frisch gebackenes Pizzabrot mit Rosmarin und einige Käsespezialitäten waren zu den Rotweinen ein beliebter Snack.</p>
<p>Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Moscato von Pigno. Dazu fand unsere selbstgemachte klassische Spezialität aus Mantova „Torta Mantovano Sbrisolana“, ein bröseliger Kuchen aus Mandeln und Maismehl, reißenden Absatz. Das Rezept kommt, auf wiederholte Nachfrage, demnächst.</p>
<p>Wir haben uns gefreut euch unsere beliebtesten Sommerweine vorzustellen und hoffen ihr hattet beim Probieren auch so viel Spaß wie wir. </p>
<p>PS. Unsere Sommerweine lassen sich auch im Winter trinken… Ehrenwort, wir haben’s probiert. </p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Flyer_Sommerweinprobe.pdf" target="_blank">Hier geht&#8217;s zum Flyer mit allen verkosteten Weinen!</a></p>
<div id="attachment_483" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Sommerweine.jpg"><img src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/08/Sommerweine-1024x599.jpg" alt="Die Weine der Vini e Gusto Sommerweinprobe" width="600" height="350" class="size-large wp-image-483" /></a><p class="wp-caption-text">Die Weine der Vini e Gusto Sommerweinprobe</p></div>
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		<title>Bardolino-Wein</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 14:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guter Wein abseits des Tourismus? Als Cola-Wein bezeichnet der geneigte Snob ganz gerne mal solche Tropfen, die auf einen simplen Massengeschmack ausgerichtet sind. Auch der Bardolino-Wein hat sich diesen Namen leider schon das eine oder andere Mal verdient. Wer kennt [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=470">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Guter Wein abseits des Tourismus?<br />
</strong></span></p>
<p>Als <em>Cola-Wein</em> bezeichnet der geneigte Snob ganz gerne mal solche Tropfen, die auf einen simplen Massengeschmack ausgerichtet sind. Auch der <em>Bardolino</em>-Wein hat sich diesen Namen leider schon das eine oder andere Mal verdient.</p>
<p><span id="more-470"></span></p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1324.jpg"><img class="size-medium wp-image-471 aligncenter" alt="IMG_1324" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1324-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Wer kennt die Flaschen aus Lebensmitteldiscountern und Supermärkten schließlich nicht, die für oft weit unter zwei Euro versprechen, das Gardasee-Urlaub-Gefühl nach Deutschland zu transportieren? Solche wässrigen Offenbarungen des fehlenden Geschmacks sind dann leider genauso wie das industrielle Ausmaß der Bardolino-Produktion daran schuld, dass der Ruf des Weines sowohl in Deutschland als auch in Italien ziemlich weit unten ist. Man könnte so etwas immerhin noch in die Brause kippen und dann so etwas wie <em>Cherry Coke</em> mit Alkohol erhalten – wir konzentrieren uns aber lieber auf Weine, die es wert sind, genossen zu werden.</p>
<p>Genau solche gibt es nämlich auch im Weinsee des Bardolino-Gebiets einige, unter anderem eben aus dem Örtchen Colà. Gerade im Sommer kann ein leichter, fruchtiger Rotwein (<a href="http://www.viniegusto.de/?p=446">am besten leicht gekühlt</a>) doch so mancher Limonade und so manchem kompliziertem Wuchtwein das Wasser reichen.</p>
<div id="attachment_472" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1326.jpg"><img class="size-medium wp-image-472 " alt="IMG_1326" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1326-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Sommer in Bardolino!</p></div>
<p>Dass am Ufer des Gardasees eher zum<em> Aperol Spritz</em> gegriffen wird als zum Bardolino Rosé ist schade, trotzdem ist das Gebiet im Südosten des Sees aber von der Nähe zum Wasser geprägt. Die Landschaft gilt genau genommen sogar als Ebene mit teilweise sehr fruchtbaren Böden; größere Hügel findet man hier anders als zum Beispiel im angrenzenden <a href="http://www.viniegusto.de/?p=106 ">Valpolicella </a>eher selten. Umso mehr muss der ambitionierte Winzer auf gute Arbeit und Einschränkung des sonst überwuchernden Ertrags achten.</p>
<div id="attachment_475" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6936_bearbeitet.jpg"><img class="size-medium wp-image-475 " alt="IMG_6936_bearbeitet" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6936_bearbeitet-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Weinberg bei Colà</p></div>
<p>Geographisch ist das Bardolino recht großzügig definiert und reicht von Caprino Veronese bis nach Villafranca und von Valeggio sul Mincio bis nach Garda. Das Classico-Gebiet umschließt die Gemeinden in Seenähe wie Lazise, Colà und eben Bardolino selbst. Eine Einteilung in drei Zonen wird zwar von einigen Herstellern gefordert, stößt bei den Gesetzgebern noch nicht auf Gegenliebe. Dabei unterscheiden sich ein Bardolino von den Hügeln von Lazise und einer von den Feldern Sommacampagnas durchaus, und seit der <em>Bardolino Superiore</em> die höchste Qualitätsstufe DOCG tragen darf, nützt es nichts, beide Weine als austauschbar anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man nun von Bardolinowein spricht, meint man generell Rot- und Roséwein. Guten Weißwein gibt es dort und in nächster Nähe allerdings reichlich – nur eben unter anderen Namen wie <em>Bianco di Custoza</em>, <em>Lugana</em> oder <em>Soave</em>.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6940_bearbeitet.jpg"><img class="size-medium wp-image-476 aligncenter" alt="IMG_6940_bearbeitet" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_6940_bearbeitet-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Der gefällige Roséwein der Gegend nennt sich hier wie auch anderorts in Italien <em>Chiaretto</em> und wird so wie der „normale“ Bardolino und der Superiore aus der Traubenmischung aus <em>Corvina</em>, <em>Rondinella</em> und <em>Molinara</em> gekeltert. Der Chiaretto erhält durch die kurze Gärung idealerweise die ganze Fruchtigkeit und belebende Säure seines roten Bruders, ohne aber die Tannine mitzunehmen. Ein kühler oder warum nicht gleich kalter Chiaretto ist der stereotypische „Terrasenwein“ für laue Sommerabende; kernigere Examplare können aber auch mit so manchem Essen von Salaten (sonst schwierig mit Wein zu kombinieren) über Fisch bis zu Grillgut harmonieren.</p>
<p>Der rote Bardolino an sich, gleich ob <em>Classico</em> oder nicht, hat vielleicht den meisten Schaden genommen durch den Schindluder mit dem Namen Bardolino. Dabei kann ein guter Vertreter für wenig Geld viel Spaß im Glas bieten mit seinen frischen Kirschnoten und dem blumigen Aroma bei eher leichtem Körper und Alkoholgehalt – absolut sommertauglich!</p>
<p>Wer’s kräftiger mag, kann zum <em>Superiore</em> greifen, der mindestens ein Prozent mehr Alkohol hat und im Gegensatz zu der regulären Variante auch manchmal Fassausbau erfährt. Das Resultat ist ein reiferer Wein, der Frucht und Körper kombinieren kann.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1327.jpg"><img class="size-medium wp-image-473 aligncenter" alt="IMG_1327" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/IMG_1327-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>So manchem Burgundertrinker möchte man ganz gerne mal blind einen guten Bardolino unterschmuggeln, um dann sein Gesicht zu sehen, wenn man den Preis verkündet. Zumindest in einem Punkt hat das Bardolino auch einen echten Bezug zum Burgund: So entwarf man vor einiger Zeit den <em>Bardolino Novello</em> als Gegenstück zum gleich kurz nach der Ernte erscheinenden Beaujolais Noveau. Wirklich durchsetzen konnte er sich jedoch nie. Macht nichts, normaler Bardolino schmeckt auch jung und muss nicht lagern (nur Superiore könnte es überhaupt ohne etwas zu verlieren).</p>
<div id="attachment_477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/JD600017.jpg"><img class="size-medium wp-image-477" alt="JD600017" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/JD600017-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Seeblick leider nicht zubuchbar</p></div>
<p>Nachdem wir nun aber so oft den „guten Bardolino“ erwähnt haben, fragt man sich vielleicht beim nächsten Weineinkauf, welcher denn ein solcher sein könnte? Probieren geht über studieren, und das Sparschwein muss man für Bardolino schon nicht schlachten, aber konkrete Tipps haben wir auch parat. Einige der größeren Produzenten wie <em>Guerrieri-Rizzardi</em> werden von anderen Seiten gern empfohlen, wir hätten noch ein Paar Geheimtipps zur Ergänzung: <em>Raval</em> in Bardolino produziert zum Beispiel außerordentlich gefällige Weine. Die <em>Cantina di Custoza</em> mag zwar Mitschuld am „Weinsee“ dank Massenproduktion tragen, rehabilitiert sich aber mit feinen Weinen, auch aus biologischem Anbau. Und im Süden erzeugt <em>Corte Gardoni</em> durch penible Weinbergarbeit und große Sorgfalt elegante Tropfen mit frischer Säure.</p>
<p>Da kann dem nächsten Grillabend also nichts mehr im Weg stehen. Außer dem Wetter, und da können wir leider nichts empfehlen (<em>Heizpilze? Regenschirme? Ventilatoren?</em>).</p>
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		<title>Apocalypse Wow!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weingenuss ohne Filmriss! Es gibt Momente im Leben, da muss man sich vom Fernsehen auch mal was vorschreiben lassen. Und wenn es die Weinempfehlung des Abends ist. So geschehen in der vergangenen Woche, als sich mal wieder ein Francis Ford [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=458">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weingenuss ohne Filmriss!</strong></p>
<p>Es gibt Momente im Leben, da muss man sich vom Fernsehen auch mal was vorschreiben lassen. Und wenn es die Weinempfehlung des Abends ist. So geschehen in der vergangenen Woche, als sich mal wieder ein Francis Ford Coppola Klassiker wiederholte. Was liegt da näher als auch einen Wein vom großen Meister aus dem Keller zu holen. Es gab also einen Director’s Cut Zinfandel von der Francis Ford Coppola Winery im Sonoma Valley in Kalifornien.</p>
<p>Und mit der Gelassenheit mit der Martin Sheen über den Nung River geschippert ist, lässt sich auch dieser Wein genießen.</p>
<p>Der Zinfandel, dem ein kleiner Teil Petit Syrah beigegeben wurde präsentiert sich im Glas als tiefroter und fast schon öliger Wein.</p>
<p>Allen Aussagen über Geruch von Napalm am Morgen zum trotz macht dieser Wein mit seinen intensiven Himbeer-, Kirsch und Johannisbeeraromen, abgerundet mit leichter Röstnote und Vanille in der Nase absolut Spaß, und das bereits vor dem ersten Schluck.</p>
<p>Am Gaumen setzt sich das bereits erfahrene Bouquet fort. Zusätzlich kommt der Wein sehr weich und elegant daher. Die Tannine sind fein und ausgeglichen.</p>
<p>In einem Wort also WOW! Und absolut empfehlenswert. Mit einem Preis von etwa 27-30 Euro ist dieser Wein bestimmt kein Alltagswein, aber auf jeden Fall ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann.</p>
<p>Und damit bleibt nur, das Schlusswort Don Vito Corleone zu überlassen: &#8220;Der Wein schmeckt mir in letzter Zeit besser als früher! Ich trinke auch mehr als früher.&#8221;</p>
<div id="attachment_457" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/FFC_Zinfandel.jpg"><img class="size-large wp-image-457" alt="Francis Ford Coppola Director's Cut Zinfandel" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/06/FFC_Zinfandel-794x1024.jpg" width="600" height="773" /></a><p class="wp-caption-text">Francis Ford Coppola Director&#8217;s Cut Zinfandel</p></div>
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		<title>Wein von der Tankstelle!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 19:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cantina]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<description><![CDATA[Oder: Die Weintankstelle? Wer den Wein nicht im Keller hat und zu später Stunde noch einen Wein braucht, dem bleibt meist nur der Gang zur Tankstelle. Das dort nicht unbedingt die Topweine angeboten werden, das sollte jedem Weinfreund klar sein. [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=408">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder: Die Weintankstelle?</strong></p>
<p>Wer den Wein nicht im Keller hat und zu später Stunde noch einen Wein braucht, dem bleibt meist nur der Gang zur Tankstelle. Das dort nicht unbedingt die Topweine angeboten werden, das sollte jedem Weinfreund klar sein. Aber wenn es ein Geschenk braucht, dann gerne.</p>
<p>Die Italiener, hier in Sachen Wein, sind uns mal wieder einen Schritt voraus. Die haben den Wein zwar nicht an die Tankstelle gebracht, dafür aber die Tankstelle für den Wein erdacht.</p>
<p>In so mancher Cantina, einer der vielen Genossenschaften in Italien die durchaus respektablen Wein produzieren steht dann so eine Tankstelle. In den Cantinas wird neben den vielen Flaschenweinen der Wein zwar auch in der bekannten, für den Hobby-Großabnehmer geeigneten Bag-in-Box-Variante zu 5 Litern verkauft, aber für den Abnehmer robusterer Mengen bietet sich hier auch die Möglichkeit zum Selberzapfen an.</p>
<p>An den Tagen vor dem Wochenende bilden sich hier sogar Schlangen vor den Zapfsäulen, die hierzulande eher aus den Zeiten der Ölkrise bekannt sein dürften. Viele Italiener decken sich für das Wochenende oder die Familienfeier mit dem Wein aus der Zapfpistole ein.</p>
<p>Die Weine die aus dem Zapfhahn sprudeln sind dann zwar nicht die Top-Produkte der Cantinas, bieten aber für ihren Preis von 1 bis 2 Euro pro Liter eine respektable Qualiät. Und einen Korkschmecker wird man hier auch nicht finden.</p>
<p>Getankt wird in mitgebrachte Gebinde jeder Art, und mit dem Ausdruck aus der Zapfsäule wird an der Kasse gezahlt.</p>
<p>In diesem Sinne, freuen Sie sich endlich mal wieder auf den nächsten „Tankstopp“!</p>
<div id="attachment_407" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Weintankstelle.jpg"><img class="size-large wp-image-407" alt="Weintankstelle" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Weintankstelle-1024x765.jpg" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Weintankstelle</p></div>
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		<title>Châteaufneuf-du-Pape vom Discounter</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 16:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Châteauneuf-du-Pape]]></category>
		<category><![CDATA[Discounter]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache]]></category>
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		<category><![CDATA[Rhône]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für 10 Euro ins Konklave! Châteauneuf-du-Pape (‘neues Papstschloss‘), diese vollmundige Bezeichnung ist nicht nur ein päpstliches Schloss bei Avignon aus dem 14. Jahrhundert, dieses leiht seinen Namen auch einer der angesehensten Weinregionen Frankreichs. Spätestens seit auch der Kritikerpapst, nein, sagen [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=248">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><i>Für 10 Euro ins Konklave!</i></strong></p>
<p><strong><i>Châteauneuf-du-Pape</i> </strong>(‘neues Papstschloss‘), diese vollmundige Bezeichnung ist nicht nur ein päpstliches Schloss bei Avignon aus dem 14. Jahrhundert, dieses leiht seinen Namen auch einer der angesehensten Weinregionen Frankreichs.<span id="more-248"></span></p>
<p>Spätestens seit auch der Kritikerpapst, nein, sagen wir Kritikermogul (denn schlechte Wortspiele folgen noch genügend) Robert Parker das Dorf an der Südrhône mit seinen (Rot-)Weinen für sich entdeckt und es mit hohen Bewertungen bedacht hat, kostet das Fläschchen auch mehr als jeder Messwein.</p>
<div id="attachment_251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Foto.jpg"><img class="size-medium wp-image-251 " alt="Foto" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Foto-288x300.jpg" width="288" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Päpstliches Siegel auf den Reliefflaschen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus gegebenem aktuellen Anlass haben wir uns auf die Suche nach einem Châteauneuf-du-Pape-Wein gemacht, für den man keinen Kirchenschatz besitzen muss. In den gänzlich säkularen Hallen von Aldi-Süd und Lidl sind wir auch fündig geworden. Für einen Lebensmitteldiscounter ist allerdings der Preis der beiden Flaschen schon ungewöhnlich hoch – einen ganzen Kirchenzehnten (10 Euro) bezahlt man für den üblichen Wein dort sonst nicht.</p>
<p>Klar, Châteauneuf-du-Pape ist eine Prestigeregion, und der erlaubte Ertrag ist den Winzern dort auf ein relativ niedriges Niveau festgelegt. Woanders fängt das Pontifextröpfchen auch eher bei 20 Euro erst an und hört so schnell auch nicht auf (ganz anders als, na, Sie wissen ja).</p>
<p>Dem geneigten Weinskeptiker bleibt also die gleiche Frage wie dem Laien, der sich beim Lebensmitteleinkauf einen Festtagstropfen gönnen will: Löst ein 10-Euro-CdP allgemeine Stürme der Acclamatio aus oder investiert man sein Geld besser in andere Weine?</p>
<p>Getreu dem Motto „Prälat trifft Prädikat“ haben wir uns also folgende Weine vorgeknöpft:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Châteauneuf-du-Pape 2011, Aldi-Süd, 13,5%vol, 9,99€</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Châteauneuf-du-Pape „<i>Cru de la Vallé du Rhône</i>“ 2011, Lidl, 14,5%vol, 9,99€</strong><b> <a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Foto3a.jpg"><img class="size-medium wp-image-252 aligncenter" alt="Foto3a" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Foto3a-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></b></p>
<p>Gern wird zum Châteauneuf-du-Pape mit dem Fakt aufgewartet, dass bis zu 22 verschiedene Rebsorten drin sein können; tatsächlich ist er von der <i>Grenache</i> dominiert und um typische Rhône-Sorten (Syrah, Mourvedre) ergänzt. Unter 12,5% Alkohol darf der kräftige Rotwein gar nicht abgefüllt werden. Qualitätsmerkmal ist daher, ob der Wein seinen hohen Alkohol- und Gerbstoffgehalt auch mit genügend Reife und Aroma verbinden kann.</p>
<p>Bei unseren beiden Kandidaten war dies leider nicht der Fall. Manche Châteauneuf-du-Pape-Weine muss man noch lagern und reifen lassen, bei Exemplaren aus dem unteren Preissegment sollte dies aber nicht nötig sein. Hier hätte es auch nichts gebracht. Beide Weine sind gerade aromatisch erschreckend nichtssagend und riechen bestenfalls nach undefiniertem, leicht fruchtigem Rotwein.</p>
<p>Am Gaumen bieten sie auch nicht viel mehr; der Aldi-Wein kann nach einiger Zeit zum Atmen zumindest mit kerniger Säure und unscharf definierter Frucht punkten, der Lidl-Vertreter wirkt von vorne bis hinten zwar reif, aber viel zu alkoholisch und geschmacksarm.</p>
<p>Reife dunkle Frucht oder würzige Noten, wie man sie bei Grenacheweinen für weit weniger Geld leicht findet, sind praktisch Fehlanzeige.</p>
<p>Wir haben unser Urteil gefällt und können leider nur schwarzen Rauch signalisieren.</p>
<p>Die frohe Botschaft ist aber, dass man diese zwei Weine nun getrost vermeiden kann. Ein Prestigewein vom Discounter muss kein Kardinalsdelikt sein, aber die besseren Optionen wären in der Regel schon, entweder im Fachhandel etwas draufzulegen, oder im Lebensmittelhandel zu einer günstigeren Option zu greifen. Bei einem <i>Côtes-du-Rhône</i> oder <i>Languedoc</i>-Wein zahlt man weniger für den Namen und hat dafür deutlich mehr Spaß im Glas. Und darum geht es uns ja bei <strong><i>VINI e GUSTO</i></strong>.</p>
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