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	<title>Vini e Gusto &#187; Wissen | Vini e Gusto</title>
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	<description>Wein, Wissen und Genuss</description>
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		<title>Ein richtig trockener&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 19:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn nicht nur der Wein trocken ist! Jetzt sollte heute Abend noch mal eine mehrere Flaschen umfassende Weinempfehlung rumkommen, aber das war wohl nichts. Angekommen im schönen Städtchen Rockport, Massachusetts, mussten wir ein für Europäer gänzlich neues Konzept kennenlernen&#8230; Ein [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=538">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn nicht nur der Wein trocken ist!</strong></p>
<p>Jetzt sollte heute Abend noch mal eine mehrere Flaschen umfassende Weinempfehlung rumkommen, aber das war wohl nichts. Angekommen im schönen Städtchen Rockport, Massachusetts, mussten wir ein für Europäer gänzlich neues Konzept kennenlernen&#8230;</p>
<p>Ein &#8220;Dry-Town&#8221;! Ok, was ist das. Im Prinzip ist das genau das was der Name schon sagt. Eine trockene Stadt. Der clevere Küstenmensch mag nun sagen, klar, Ebbe. Nein, höchstens Ebbe im Glas. In einem &#8220;Dry-Town&#8221; gibt es höchstens ein Glas Wein zum Essen im Lokal. Sonst ist wirklich Ebbe. Keine Bar, kein nettes, sympathisches Weinlädchen, keine Alcohol-Aisle im Supermarkt, nichts!</p>
<p>Glücklicherweise konnten wir noch aus unserem Kofferraum eine Flasche hervorzaubern. Es gab dann einen Merlot, dessen Name irgendwie zu dieser teuflischen Erfindung des &#8220;Dry-Town&#8221; passt: The Velvet Devil von der Charles Smith Winery aus Mattawa, Washington. Ein sehr, sehr samtiger, fruchtbetonter Merlot. Der uns zumindest sehr viel Spass gemacht hat, auch wenn der Abend dann mit Mineralwasser endete&#8230;</p>
<p>Alles was bleibt, ist Hannah Jumper und ihren 200 trockenen Freundinnen zu danken, Rockport 1856 in einer wilden Nacht trocken gelegt zu haben.</p>
<p>Prost, auf Hannah Jumper&#8230;<br />
<a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-537" alt="The_Velvet_Devil" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image4-225x300.jpg" width="225" height="300" /><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-536" alt="The_Velvet_Devil_back" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/image3-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></a></p>
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		<title>Es wird Sommer &#8211; Stell schon mal den Rotwein kalt!?!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 18:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein heißes Thema, eiskalt abgerechnet. Ok, zugegeben Sommer ist es noch nicht wirklich. Nicht überall und nicht immer. Aber wir dürfen uns ja wenigstens drauf freuen und schon einmal die Sommerthemen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Keller holen. [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=446">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein heißes Thema, eiskalt abgerechnet.</p>
<p>Ok, zugegeben Sommer ist es noch nicht wirklich. Nicht überall und nicht immer. Aber wir dürfen uns ja wenigstens drauf freuen und schon einmal die Sommerthemen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Keller holen.</p>
<p>Damit wären wir dann auch schon beim Thema. Unser Wein aus dem Keller hat im Idealfall meist eine Temperatur von 15-18°, hängt vom Keller ab. Diese Temperatur ist für die Vielzahl der Rotweine in Ordnung. Klar, diese Vorgabe kennt jeder, den Rotwein trinkt man bei Zimmertemperatur. Diese Aussage wird jedem der sich eine Flasche Rotwein kauft gleich mitgeliefert. Je nach Verkäufer wird diese These dann auch mehr oder weniger militant vertreten.</p>
<p>Doch es geht auch anders! So erinnert sich jetzt der geneigte Italienurlauber bestimmt an den Hauswein, alla spina, in seinem Lieblingsrestaurant in Italien. Der nämlich, wird zumeist in gekühlter Form auf die Tische unserer Urlauber gestellt. Und das ist auch gut so. Denn hier handelt es sich in der Regel um junge Rotweine, mit einem nicht so hohen Alkoholgehalt und vielen fruchtig-frischen Aromen. Jetzt wird unser Urlauber sich auch noch daran erinnern wie gut dieser Wein zu Pizza und Pasta gepasst hat und wie schnell mehrere „Mezzo Litro“ gelehrt waren. Das zeigt dann auch, es handelt sich hier auch um ein Getränk gegen den Durst und nicht um einen großen Roten über den dann gerne auch viel philosophiert werden kann.<br />
Das zeigt sich dann auch anhand der Tatsache, dass der Wein dann gerne in kleinen Wassergläsern oder gar in Degustationsgläsern gereicht wird und nicht in den hier in Restaurants üblichen ausladenden Bordeaux-Kelchen.<br />
Das junger Rotwein in Italien gekühlt genossen wird ist gar nicht so ungewöhnlich. Zwar trinkt auch der Italiener zu Pizza gerne mal ein Bier, aber ein Gläschen gekühlten Rotwein am späten Nachmittag wird er dann doch sicher nicht ablehnen und auch an fast jeder Ecke bekommen.</p>
<p>Das ein gekühlter Roter natürlich nicht die komplexen Aromen haben sollte und auch nicht hat ist selbstverständlich. Hier sind eher die leichten, fruchtigen Aromen gefragt. Die Komplexität eines wuchtigen Rotweins mit hohem Alkoholgehalt wird durch das Kühlen nur zerstört. Diese Weine kommen erst bei der bekannten Zimmertemperatur richtig zur Geltung. Warum und was überhaupt Zimmertemperatur bedeutet wollen wir zu einem anderen Zeitpunkt klären. Stellen Sie sich für dieses Experiment schon mal einen 2002er Old Vine Zinfandel mit 16% Alkohol kalt…</p>
<p>Also wenn Sie zum Anfang dieses Artikels sich schon mal Ihren jungen Bardolino oder Merlot in den Kühlschrank gestellt haben, sind Sie Ihrer neuen, kalten Leidenschaft schon einen Schritt näher gekommen. Und wenn nicht, dann jetzt aber schnell, denn der Sommer kommt bestimmt… Hoffentlich. Ansonsten Heizung aufgedreht und der gekühlte Wein schmeckt auch.</p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rotwein_kalt.jpg"><img class="size-large wp-image-449" alt="Rotwein - kalt gemacht..." src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/Rotwein_kalt-1024x780.jpg" width="600" height="457" /></a><p class="wp-caption-text">Rotwein &#8211; kalt gemacht&#8230; Aber bitte nur im Kühlschrank&#8230;</p></div>
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		<title>Die Genialität der Einfachheit</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 19:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Manifest für das einfach Gute. Es gibt Momente im Leben, da stellt man sich selber die Frage warum das was man da gerade isst so gut ist. Einfach gut eben. Zu den guten und einfachen Dingen gehört auch das [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=427">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein Manifest für das einfach Gute.</b></p>
<p>Es gibt Momente im Leben, da stellt man sich selber die Frage warum das was man da gerade isst so gut ist. Einfach gut eben.</p>
<p>Zu den guten und einfachen Dingen gehört auch das Gericht, um das es sich hier heute dreht. Spaghetti al pomodoro. Nudeln und Tomatensauce, vielleicht Knoblauch und Basilikum, das war’s. Ganz einfach? Auch hier gibt es natürlich wieder Streit. Jeder macht seine Spaghetti al pomodoro etwas anders. Ein wenig mehr Pfeffer, weniger Basilikum und vielleicht auch gehackten oder ganzen Basilikum. Eine Wissenschaft. Wir vertreten hier aber die Meinung, jeder sollte seine Spaghetti al pomodoro so machen wie er sich das vorstellt. Seien Sie ein Pasta Partisan!</p>
<p>Doch was macht nun die Spaghetti al pomodoro so gut, wenn sie doch so einfach sind? Neben einer fundamentalistisch gelebten Zutatenpolitik natürlich, und von allen unbestritten, die Frische und die Qualität der Zutaten.</p>
<p>Natürlich kann man sich der Pasta al pomodoro auch aus dem Variete der Fertiggerichte bedienen. Dann hat man Tomatenmark und gefriergetrockneten Basilikum. Nein, als Pasta Partisan macht man sich die Spaghetti al pomodoro selber, und verteidigt seine Kreation mit Leib und Leben!</p>
<p>Anleitung zur Revolution im Kochtopf&#8230; Das Rezept:</p>
<p>Pro Person sollte mit etwa 125g Spaghetti als Hauptgang oder 70g als Vorspeise gerechnet werden. Tomaten aus der Dose bieten hier und im Allgemeinen immer eine gute Basis für alle Saucen. Bei der Wahl der Tomaten aus der Dose kann man gerne mal eine Reihe der angebotenen Produkte kaufen und macht einen Tomatentest. Welche sind aromatisch, welche wässrig oder zu süß. Hat man seinen Favoriten gefunden, ist auch herausgefunden wie viel Gewürz die Tomaten noch brauchen.</p>
<p>Für unsere Spaghetti al pomodoro brauchen wir dann noch Olivenöl, natürlich nur das allerbeste… Auch hier kann man wieder Partisan sein. Ein gutes, qualitativ hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl zu kaufen ist sicherlich richtig, aber es muss nicht das teuerste sein. Es reicht hier das Öl zu nehmen, das dem Koch auch schmeckt. Machen Sie also neben dem Tomatentest auch gleich den Test für Ihr Olivenöl.</p>
<p>Zuletzt brauchen wir dann noch Basilikum. Probieren Sie vor dem Kauf. Schmeckt es, so wird gekauft. Ihr Gemüsehändler wird Sie mit anderen Augen sehen, wenn Sie ihn um eine Kostprobe seines Basilikums bitten. Oder mit verdrehten Augen, kommt halt auf den Gemüsehändler an. Schnuppern Sie dann noch am Knoblauch, den wir hier auch benötigen, können Sie sich seiner Be- oder Verwunderung sicher sein.</p>
<p>Die Pasta kocht natürlich in ausreichend, und ich meine hier viel mehr als nur ausreichend Salzwasser, bis sie al dente sind.</p>
<p>Vor der Pasta wird jedoch die Sauce angesetzt. Die Tomaten aus der Dose werden mit einem Pürierstab oder im Mixer bis zur gewünschten Zerstückelung püriert. So hat jeder die Konsistenz die er sich wünscht. Die in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe wird in Olivenöl leicht angeschwitzt. Unsere gestückelten Tomaten aus der Dose dazu und kochen lassen bis die Pasta fast fertig ist. Dann werden einige Blätter Basilikum im Bund dazu gegeben und köcheln noch leicht mit. Der Geschmack der dabei an die Sauce abgegeben wird ist unwiderstehlich. Mit etwas Nudelwasser kann die Sauce, falls zu stark eingekocht geschmackvoll verdünnt werden. Danach ist auch der probate Zeitpunkt mit Salz und Pfeffer und vielleicht etwas Zucker zu würzen. Wie viel Zucker gebraucht wird, ist ja bereits im Tomatentest herausgefunden worden. Ein SpritzerAceto Balsamico kann hier den Geschmack noch deutlich hervorhebe.<br />
Die Nudeln werden aus dem Topf in die Pfanne mit der Sauce gegeben und durchgeschwenkt. Mit etwas Basilikum kann serviert werden.</p>
<p>Dazu würde ein fruchtiger, junger, Rotwein passen, der nicht zuviel Säure mitbringt.</p>
<p>Lassen Sie sich Ihre eigene Revolution der Einfachheit schmecken&#8230;</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/spaghetti_al_pomodoro.jpg"><img class="size-large wp-image-426" alt="Spaghetti al pomodoro" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/spaghetti_al_pomodoro-1024x681.jpg" width="600" height="399" /></a><p class="wp-caption-text">Spaghetti al pomodoro</p></div>
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		<title>Wein von der Tankstelle!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 19:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder: Die Weintankstelle? Wer den Wein nicht im Keller hat und zu später Stunde noch einen Wein braucht, dem bleibt meist nur der Gang zur Tankstelle. Das dort nicht unbedingt die Topweine angeboten werden, das sollte jedem Weinfreund klar sein. [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=408">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder: Die Weintankstelle?</strong></p>
<p>Wer den Wein nicht im Keller hat und zu später Stunde noch einen Wein braucht, dem bleibt meist nur der Gang zur Tankstelle. Das dort nicht unbedingt die Topweine angeboten werden, das sollte jedem Weinfreund klar sein. Aber wenn es ein Geschenk braucht, dann gerne.</p>
<p>Die Italiener, hier in Sachen Wein, sind uns mal wieder einen Schritt voraus. Die haben den Wein zwar nicht an die Tankstelle gebracht, dafür aber die Tankstelle für den Wein erdacht.</p>
<p>In so mancher Cantina, einer der vielen Genossenschaften in Italien die durchaus respektablen Wein produzieren steht dann so eine Tankstelle. In den Cantinas wird neben den vielen Flaschenweinen der Wein zwar auch in der bekannten, für den Hobby-Großabnehmer geeigneten Bag-in-Box-Variante zu 5 Litern verkauft, aber für den Abnehmer robusterer Mengen bietet sich hier auch die Möglichkeit zum Selberzapfen an.</p>
<p>An den Tagen vor dem Wochenende bilden sich hier sogar Schlangen vor den Zapfsäulen, die hierzulande eher aus den Zeiten der Ölkrise bekannt sein dürften. Viele Italiener decken sich für das Wochenende oder die Familienfeier mit dem Wein aus der Zapfpistole ein.</p>
<p>Die Weine die aus dem Zapfhahn sprudeln sind dann zwar nicht die Top-Produkte der Cantinas, bieten aber für ihren Preis von 1 bis 2 Euro pro Liter eine respektable Qualiät. Und einen Korkschmecker wird man hier auch nicht finden.</p>
<p>Getankt wird in mitgebrachte Gebinde jeder Art, und mit dem Ausdruck aus der Zapfsäule wird an der Kasse gezahlt.</p>
<p>In diesem Sinne, freuen Sie sich endlich mal wieder auf den nächsten „Tankstopp“!</p>
<div id="attachment_407" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Weintankstelle.jpg"><img class="size-large wp-image-407" alt="Weintankstelle" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Weintankstelle-1024x765.jpg" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Weintankstelle</p></div>
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		<title>Wein und Fast Food</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 16:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier trinken oder mitnehmen? Wer kennt das nicht: Am Freitagabend ist es im Büro mal wieder später geworden und dann haben alle Supermärkte schon geschlossen. Dabei wollte man sich doch etwas leckeres kochen und dazu mit einen schönen Wein das [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=303">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier trinken oder mitnehmen?</p>
<p>Wer kennt das nicht: Am Freitagabend ist es im Büro mal wieder später geworden und dann haben alle Supermärkte schon geschlossen. Dabei wollte man sich doch etwas leckeres kochen und dazu mit einen schönen Wein das Wochenende kulinarisch einläuten. Also was tun. Auf zum Schachtelwirt… zum König… zum Colonel?!?</p>
<p>Dann sitzt man mit seiner Beute aus dem Drive-in zuhause und stellt sich natürlich die Frage der Fragen. Welchen Wein soll ich zu meinem Burger aus dem Keller holen? Wir haben den Selbsttest gewagt und beantworten diese Frage.</p>
<p>Als kulinarische Basis haben wir uns für den Doppel-Whopper von Burger King entschieden.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/FastFood_und_Wein.jpg"><img class="size-medium wp-image-306 aligncenter" alt="FastFood_und_Wein" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/FastFood_und_Wein-300x209.jpg" width="300" height="209" /></a><br />
Erstmal zu den Fakten. Wir sehen uns hier mit 222g auf offener Flamme gegrillten  Rindfleisch, Tomaten, Salat, Zwiebeln, Gurken, Mayonnaise und Ketchup, gebannt in einem getoastetem Weizenbrötchen konfrontiert. Auf Wunsch lässt sich das „Mordsding“ noch mit Käse und gegrilltem Speck individualisieren. Dazu noch eine Portion Pommes Frites und fertig ist die Hauptmahlzeit… mit über 1000kcal. Aber das soll erstmal nicht abschrecken, weil ja Salat dabei ist.</p>
<p>Geschmacklich gesehen bewegen wir uns hier auf interessantem Gebiet. Wir haben salziges, fettiges, saures, etwas süßes vom Brötchen und vom Ketchup der eigentlich alle Aromen in sich vereint. Dazu gesellt sich ein Grillgeschmack und bei manchem Bissen meldet sich auch mal ein Stück Tomate.</p>
<p>So, nun an die schwierige Aufgabe, welchen Wein wir dazu nehmen. Das einfache Regelwerk besagt doch, den Wein der zum Kochen verwendet wurde, der wird auch zum Essen passen. Nun wissen wir leider nicht welcher Rotwein in den dunklen Ecken der Systemgastronomie verwendet oder vielleicht gar getrunken wird.</p>
<p>Zu den doch eher dominanten Aromen des Burgers empfiehlt sich ein eher einfacher Rotwein, der nicht durch viele komplexe Aromen zu einem Geschmackschaos führt.</p>
<p>Ein italienischer Bardolino oder ein junger Merlot kamen nach Durchsicht des Kellers in Betracht. Wir haben uns für einen Bio-Bardolino aus der Cantina di Custoza entschieden. Dieser Wein präsentiert sich fruchtig und intensiv. Obwohl nur im Stahltank ausgebaut, ist er doch ausgewogen und von samtiger Struktur, die auch dem Salzigem der Pommes Frites widerstehen kann.</p>
<p><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore.jpg"><img class="size-medium wp-image-305 aligncenter" alt="Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Bardolino_CdC_Terre_in_Fiore-156x300.jpg" width="156" height="300" /></a></p>
<p>Ein junger und nicht allzu fassbetont ausgebauter amerikanischer Zinfandel würde hier ebenfalls gute Dienste tun.</p>
<p>Der militante Connaisseur mag andere Ansichten zu Burgern und Wein vertreten, aber uns hat’s geschmeckt. Und ist das nicht das wichtigste bei Vini e Gusto?</p>
<p>Und wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem werden wir demnächst erklären wie man einen leckeren Burger auch selber machen kann. Und natürlich welcher Wein dazu passt.</p>
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		<title>Wissen für Angeber, Folge 1</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 17:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gusto]]></category>
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		<category><![CDATA[Trebbiano]]></category>

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		<description><![CDATA[Der noble Weiße, die unbekannte Traube oder doch nur Essig? „Lugana“, als der Szenewein diverser Schickerien der Nation bekannt, dürfte jedem mehr oder weniger versierten Weinfreund ein Begriff sein. Zyniker mögen vielleicht nach der Lektüre unseres Balsamico-Artikels verleitet sein zu [...]<p><a class="more-link" href="http://www.viniegusto.de/?p=155">Weiterlesen</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der noble Weiße, die unbekannte Traube oder doch nur Essig?</p>
<p>„Lugana“, als der Szenewein diverser Schickerien der Nation bekannt, dürfte jedem mehr oder weniger versierten Weinfreund ein Begriff sein. Zyniker mögen vielleicht nach der Lektüre unseres <a href="http://www.viniegusto.de/?p=18">Balsamico-Artikels</a> verleitet sein zu behaupten, dass andernorts diese Traube bestenfalls zur Herstellung von Essig verwendet wird oder in den Chianti gemischt wird. Was kann man da noch entgegnen?</p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption aligncenter" style="width: 190px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/white-wine1.jpg"><img class="size-medium wp-image-156 " alt="white wine" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/white-wine1-180x300.jpg" width="180" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(<a href="http://www.flickr.com/photos/dinnerseries/7487694936/ ">Quelle</a>)</p></div>
<p>Ganz einfach. Nein, leider eigentlich nicht ganz so einfach, denn was seine Rebsorten betrifft, kann Italien so herrlich kompliziert sein. <i>Lugana</i> bezeichnet ein Weinbaugebiet in der Provinz Brescia südlich des Gardasees, aus dem der hauptsächlich aus der weißen Rebsorte „Trebbiano“ hergestellte „Lugana DOC“ die Wege in unseren Handel findet. Dieser <i>Trebbiano di Lugana</i> galt bislang als identisch mit dem <i>Trebbiano di Soave</i> weiter östlich, wobei es sich aber um die Traube handelt, die eigentlich anderswo <i>Verdicchio</i> heißt. Nach neueren Erkenntnissen ist <i>T. di Lugana</i> aber wieder etwas ganz anderes. Man würde es wohl allen leichter machen, diese Rebsorten <i>Verdicchio</i> oder <i>Lugana</i> oder was auch immer zu nennen. Aber wer könnte dann noch mit Insiderwissen prahlen, wenn das Weingesetz auf einmal so simpel ist wie das deutsche Steuerrecht?</p>
<div id="attachment_157" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/800px-Le_Torri_-_Trebbiano_grapes1.jpg"><img class="size-medium wp-image-157  " alt="800px-Le_Torri_-_Trebbiano_grapes" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/800px-Le_Torri_-_Trebbiano_grapes1-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Trebbiano nach Optik bestimmen ist die Königsdisziplin (<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Le_Torri_-_Trebbiano_grapes.jpg">Quelle</a>)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <i>Trebbiano </i>hingegen, den man in den Abruzzen und der Toskana trinken kann, wird nicht nur zu neutralem Weißwein, sondern auch zu Balsamico (in Modena) verarbeitet und wurde früher gesetzlich für den <i>Chianti</i> als Anteil von 10-20% vorgeschrieben. In Frankreich schätzt man diese Rebsorte, bekannt als <i>Ugni</i> <i>Blanc</i>, eher weniger; nimmt sie aber zur Grundlage für <i>Cognac</i> und <i>Armagnac</i> her.</p>
<p>Und damit es nicht ganz so logisch ist, gibt es auch im Soave <i>Trebbiano</i>, der <i>T. di Toscana</i> ist und dort einst teilweise statt <i>T. di Soave</i> (=Verdicchio) angepflanzt wurde.</p>
<div id="attachment_158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 215px"><a href="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/411px-Balsamico-11.jpg"><img class="size-medium wp-image-158 " alt="411px-Balsamico-1" src="http://www.viniegusto.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/411px-Balsamico-11-205x300.jpg" width="205" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Balsamico gibt&#8217;s aber nur in der Emilia-Romagna (<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Balsamico-1.jpg">Quelle</a>)</p></div>
<p>Wer sich also diese Unterscheidungen merkt, kann locker so manchen Sommelier beeindrucken oder gar fachmännisch in die Tasche stecken. Mit diesem Wegweiser durch den italienischen Rebsortendschungel deckt man schließlich bereits einen beträchtlichen Teil des Weißweinausstoßes des Stiefels ab. Na dann Prost.</p>
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